Münchens Kleinstes Opernhaus in der Pasinger Fabrik

Münchens Kleinstes Opernhaus in der Pasinger Fabrik öffnet den Vorhang für Giuseppe Verdis Meisterwerk "La Traviata".

 

Hier finden Sie die - unverbindlichen - Besetzungslisten.

 

 

Liebe und Tod umspannen das Seelendrama um die Edelkurtisane Violetta Valéry. Auf einem ihrer rauschenden Feste verliebt sich Violetta in Alfred Germont, einen jungen Mann aus gutem Hause. In selbstloser Liebe versucht sie mit ihm ein neues Leben auf dem Land zu beginnen. Doch die Diskrepanz ihrer gesellschaftlichen Stellungen macht diese Liebe unmöglich…

Die unglaublich romantische, auf einer wahren Begebenheit basierende Liebesgeschichte zwischen Violetta und Alfred fasziniert ebenso wie das vermeintlich schicksalhafte Ausgeliefertsein der Figuren an die gesellschaftlichen Normen.

 

 

Mit der ersten „opera seria“ seiner jungen Geschichte, beschreitet das Pasinger Ensemble mutig neue Wege. A.P. Heinzmann: „Meine Vision, aus der großen Form eine Kleine zu erstellen, unter Beibehaltung der großen emotionalen und musikalischen Komponente ist das Leitmotiv unserer künstlerischen Arbeit. So ist die Erweiterung unseres Repertoires eine logische Konsequenz des bisherigen erfolgreichen Weges. Ob in einer Komödie, oder einem Drama, erzählte Wirklichkeit bleibt der Weg.“

 

 

Pressestimmen

 

Große Gefühle auf kleiner Bühne

Premiere von La Traviata reißt Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.

Im Melodram vom braven Bürgersohn und der todkranken Schwindsüchtigen hechtete Münchens kleinstes Opernhaus mit Riesensätzen endgültig aus den Kinderschuhen. Den suggestiven Verführungskünsten des Verismo-Komponisten, pfiffig inszeniert unter Reduktion der Mittel, aber ohne Qualitätsverlust erlagen die Zuschauer an den Bistrotischen wehrlos. Oder den Zaubertönen von Solovioline und Klarinette. Auch dem einfühlsamen Mini-Orchester von Andreas Pascal Heinzmann, das die Sänger geradezu umschmeichelte.

Doris Sophia Heinrichsen analysiert ihre Personen mit sparsamen Gesten voll Symbolkraft und da und dort hingetupften Requisiten, die in den Köpfen der Zuschauer Assoziationen wie Filmsequenzen abrufen.

Münchner Merkur, Würmtal, 26. / 27.06.2010

 

Erstmals weicht „Münchens kleinstes Opernhaus“ in der Pasinger Fabrik von der Komödien-Schiene ab und wagt sich an eine musikalische Tragödie. Und zwar an eine der beliebtesten Opern überhaupt: Verdis „La Traviata“. Das gelang erstaunlich gut, denn Regisseurin Doris Heinrichsen erzählte die Geschichte der „vom rechten Weg Abgekommenen“, so der Titel, in einem schlichten, trotzdem wandelbaren Bühnenbild als eine sehr heutige. Herzzerreißend der Moment am Ende, wenn die „Kameliendame“ Violetta statt eines Bildes von sich ihrem geliebten Alfred zum Abschied eine verwelkte Kamelie anvertraut, bevor sie in trügerischer Seligkeit an der Schwindsucht stirbt.

Süddeutsche Zeitung, 28.06.2010

 

Große Oper ganz klein – geht das überhaupt? In der Pasinger Fabrik ist alles möglich, so auch Verdis „La traviata“ mit sieben Sängern und zehn Musikern. Liebe und Verzweiflung sind zeitlos. Und so rückte Doris Sophia Heinrichsen Dumas’ Geschichte von der Kurtisane und ihrem bürgerlichen Liebhaber sanft ins Jetzt. In Sophia Heinrichsens komprimierter Inszenierung rückt das tragische Liebespaar hautnah an den Zuschauer heran. Der erlebt eindringlich die von der Regie forcierte Wandlung der Violetta von der kühl-kalkulierenden, oberflächlichen Käfig-Tänzerin im schwarzen Mini zur zartfühlenden Liebenden in weißem Leinen.

Münchner Merkur, 26. / 27.06.2010

 

Violetta stakst im Cocktailkleidchen auf hohen Hacken, hüpft in einen Vogelkäfig, um sich lasziv an einer Stange zu räkeln … Dafür sorgt die einsatzfreudige Crew für wunderbar intime Momente. Die berechnend-spröde Traviata (…) wird langsam zum liebenden Weib, Alfred (…), ein verwöhnter Teddybär aus gutem Hause singt sich (…) die Seele aus dem Leib. Dass Verdi mit nur fünf Streichern und fünf Bläsern auf Diät ist, tut der Wirkung eh keinen Abbruch. Im Gegenteil: Mit seinen flexiblen Musikern kann Andreas Pascal Heinzmann blitzschnell zwischen Verdi-Ramtamtam und verführerisch zarten Momenten pendeln.

Abendzeitung, 30.06.2010

 

 

Musikalische Leitung: Andreas Pascal Heinzmann

Inszenierung: Doris Sophia Heinrichsen

Arrangement: Felix Leuschner

Ausstattung: Eva Lüps & Erwin Kloker

Licht: Jo Hübner

 

Besetzung:

 

Violetta Valéry:

Maria Anelli, Nina Charlotte Laubenthal, Ikumu Mizushima

Alfred Germont:

Rafael Cavero, Attilio Glaser, Michael Gniffke

George Germont, sein Vater:

Felix Bruder, Jens Müller

Flora Bervoix / Annina:

Maria Helgath, Annette Lubosch

Gaston, Vicomte von Letorière:

Stefan Kastner, Laurent Martin

Baron Duphol:

Philipp Gaiser, Johannes Green

Doktor Grenvil:

Sven Fürst, Markus Paul

 

 

Korrepetition: Tonio Shiga, Martin Steinlein

Regieassistenz: Anna Dietrich, Julia Dippel

Produktionsassistenz: Caroline Hardy

Ausstattungsassistenz: Sylvia Kellner

Produktionsleitung: Carina Uhle

 

 

ES SPIELT DAS 10–KÖPFIGE ORCHESTER VON MÜNCHENS KLEINSTEM OPERNHAUS.

 

Violine 1:

Julia Mangold, Regine Nosske, Katrin Wollenweber

Violine 2:

Adelheid Ettl, Juan Roqué-Alsina

Viola:

Regina Dominguez-Nieto, Gertrud Rudhart, Veronika Stross

Violoncello:

Thomas Wollenweber, Aniko Zeke

Kontrabass:

Maximilian Fraas, Juan Sebastian Ruiz

Flöte:

Christiane Steffens, Jörg -Oliver Werner

Oboe:

Isabel Evers, Andrea Kempff, Susanne Schlusnus

Klarinette:

Christophe Gördes, Oliver Klenk, Andrea Steinberg

Fagott:

Ruth Gimpel, Elisabeth Mauerhofer, Nicola Walde

Horn:

Amit Salomon, Peter Ternay, Tomas Topolski

 

Dirigent:

Andreas Pascal Heinzmann

 

Gastdirigent:

Martin Steinlein

 

 

VORSTELLUNGEN - BEGINN 19.30 UHR:

24./25. JUNI

1./ 2. / 3. / 4. / 8. / 9. / 22. / 23. / 24. / 25. / 29./ 30./ 31. JULI

1. / 7./ 8. / 12/ 13./ 14/ 15./ 18. /19./ 20./ 21./ 22.  AUGUST

 

OPEN AIR IN SCHLOSS BLUTENBURG – BEGINN 20.00 UHR:

14./15./16./17./18./19. JULI

(Vorverkauf für die Vorstellungen in der Blutenburg nur an der Kasse der Pasinger Fabrik.)

 

OPEN AIR AUF DER PRATERINSEL - BEGINN 20.00 UHR:

4./ 5./ 6. AUGUST

 

 

 

Eine Veranstaltung der Uhle u.a. GbR „Traviata“.

 

 

 

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La Traviata von Giuseppe Verdi Oper

Vorstellungen vom

24.06. – 22.08.10

  

Eintritt:

Tisch Kategorie A:32,- 

Tisch Kategorie B: 29,- 

Reihe: 25,-

 

Ope(r)n Air Eintritt: 

Tisch Kategorie A: 35,- 

Tisch Kategorie B: 32,- 

Reihe: 28,-  

Karten:
Internet: München Ticket
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