Denn aus ihrer Sicht ist Paul der perfekte Partner – dank der Erfahrungen aus seinen früheren Beziehungen. Je mehr sie sich darüber auslässt, umso stärker wächst in ihr das Gefühl, dass Paul für sie vielleicht „zu perfekt“ ist. Sie merkt, dass sie sich ihren Wünschen und Vorstellungen an eine Partnerschaft stellen muss ... und kommt ins Grübeln. Ihre Rede endet mit einer überraschenden Wendung.

Im März erlebte das monologische Theaterstück eine erfolgreiche Uraufführung in der Pasinger Fabrik. Der Münchner Merkur schrieb: "Eine Braut, die am Tag der Vermählung mit ihrer inneren Leere kämpft und so als Spiegelbild einer ganzen Gesellschaft dient. Ihre Rede ist der Appell an eine ganze Generation, die zu lieben verlernt hat."
Meike Hess (die Braut), freie Schauspielerin und Sängerin, war 4 Jahre am Theater Überzwerg Saarbrücken in Kooperation mit dem Saarländischen Staatstheater engagiert. Jennifer de Negri (Regie) war Regieassistentin bei den Schlossfestspielen Ettlingen und arbeitet seither als freie Regisseurin. Sie ist Gründerin der freien Gruppe RAUMFREItheater.performance.aktion.
Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik.